Phoniatrie | Untersuchung
Schluck­störungen

Your voice matters: Diagnostik und Therapie von Stimm- und Schluck­störungen

Stimm­stö­rungen können durch Überlastung, Entzün­dungen, neuro­lo­gische Erkran­kungen oder struk­tu­relle Verän­de­rungen im Kehlkopf entstehen. Typische Symptome sind Heiserkeit, Stimmermüdung, einge­schränkte Belast­barkeit oder Schmerzen beim Sprechen. Mit der Stroboskopie können wir die Schwin­gungen der Stimm­lippen in Zeitlupe darstellen und funktio­nelle oder organische Ursachen unter­scheiden. Je nach Befund können logopä­dische Übungen, stimm­hy­gie­nische Maßnahmen oder in manchen Fällen operative Eingriffe sinnvoll sein.

Schluck­störungen gezielt abklären

Schluck­störungen können durch neuro­lo­gische Erkran­kungen, alters­be­dingte Verän­de­rungen, Tumor­er­kran­kungen oder nach Opera­tionen im Kopf-Hals-Bereich auftreten. Betroffene berichten über ein Kloßgefühl, Verschlucken beim Essen oder Trinken sowie ein Fremd­kör­per­gefühl im Hals. Zur Diagnostik setzen wir die flexible endosko­pische Schluck­un­ter­su­chung ein. Dabei führen wir eine dünne Optik durch die Nase ein und beobachten den Schluck­vorgang unter realis­ti­schen Bedin­gungen mit verschie­denen Konsis­tenzen. Diese Untersuchung ist ohne Strah­len­be­lastung durch­führbar und erlaubt eine präzise Beurteilung des Schluck­me­cha­nismus.